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Oktober 12, 2020

Immer mehr Hersteller setzen auf „grüne Produkte“. Damit wächst auch das Interesse von Herstellern an PCR-Kunststoffen. Als einer der Pioniere auf diesem Gebiet ist MGG Polymers für viele namhafte Produzenten der erste Ansprechpartner.

MGG Polymers nutzte das Jahr 2020 für eine Neupositionierung am Markt. Dafür rückte man die Nachhaltigkeit der eigenen PCR-Kunststoffe (Post-Consumer-Recycled-Kunststoffe) noch mehr in den Mittelpunkt des Marktauftritts. „Wir wollen unseren Kunden noch mehr vor Augen führen, dass wir nachhaltige Kunststoffe aus Elektro-Altgeräten in einer Qualität produzieren, sodass diese wieder zur Produktion von neuen Geräten verwendet werden können“, betont MGG Polymers-Geschäftsführer Slijkhuis. Punkte, die für die MGG Polymers-Kunststoffe sprechen sind:

  1. Die Rohstoffe stammen aus dem EU-Markt.
  2. MGG Polymers kommt bei der Produktion ohne fossile Rohstoffe aus.
  3. Bei MGG Polymers wird mit grünem Strom aus Sonnenenergie und Wasserkraft produziert.
  4. Die umweltfreundlichen und nachhaltigen Kunststoffe besitzen wesentlich stabilere Preise als Kunststoffneuware, die von den Schwankungen am internationalen Ölmarkt abhängig sind.

 

Einige namhafte Produzenten wissen dies zu schätzen und stellen aus den nachhaltigen PCR-Kunststoffen Komponenten für neue Elektrogeräte her. „Wir stellen erfreut fest, dass die Allgemeinheit immer mehr Interesse daran hat, dass für neue E-Produkte PCR-Kunststoffe verwendet werden sollen“, sieht sich MGG Polymers-Geschäftsführer Chris Slijkhuis bestätigt.

Voll im Trend

Von diesem Trend wollen auch immer mehr Hersteller profitieren. Länger schon prangt auf vielen Verpackungen ein Schlagwort wie „eco“ oder „umweltfreundlich“. Allerdings beziehen sich die Hersteller dabei oft nur auf einen einzigen Aspekt – etwa einen geringeren Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgängermodell. Ganz anders sieht es bei der neuen Kaffeemaschine „Senseo Viva Café ECO“ von Philips aus. Zunächst ist das Produkt zu über 75 Prozent aus recycelten Kunststoffen. Dazu kommen aber weitere Parameter hinsichtlich Energieverbrauch, CO2-Reduktion (neben dem Einsatz von PCR Kunststoffen zum Beispiel auch durch weniger Verpackung) oder der Langlebigkeit. „Wir haben schon bei anderen Produkten gesehen, dass sich ein umweltbewusstes Design und dessen Umsetzung mit PCR-Kunststoffen ohne Nachteile und Verschlechterung realisieren lässt“, berichtet Chris Slijkhuis. Die neue Philips-Kaffeemaschine ist auf jeden Fall preisverdächtig: Das Produkt zählt zu den Finalisten für die diesjährigen Plastics Recycling Awards Europe. In der Kategorie „Automobil-, Elektro- oder Elektronikprodukt des Jahres“ ist die Senseo Viva Café ECO einer der vier Award-Anwärter.

Große Ideen für einen kleinen Fußabdruck

Ein ähnliches Beispiel – sogar mit Verbesserung der Leistung – ist der Wireless-Router „Livebox 5“ von Orange. Hier konnte der Carbon Footprint im Vergleich zum Vorgängermodell um 29 Prozent reduziert werden, während die Geschwindigkeit verdoppelt wurde. Die Reduktion des Carbon Footprint konnte ebenfalls durch mehrere Faktoren erreicht werden: Das Gehäuse wurde zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff gefertigt. Das Produkt wurde zudem leichter und kompakter designt und ermöglichte eine passive Belüftung, die ohne Ventilator funktioniert. Elektronische Komponenten wurden generell reduziert – ein Umstand, der Reparaturen vereinfacht und das Recycling erleichtert. Orange-Direktor Fabienne Dulac erklärte bei der Präsentation des Produktes: „Von den Funktionen bis hin zu den verwendeten Komponenten und Materialien wurde die Livebox so konzipiert, dass sie die beste Leistung bietet und gleichzeitig die Umweltbelastung reduziert.“

Fazit: „eco“ ist mehr als nur die Reduktion des Energieverbrauchs. Für umweltschonende Produkte bedarf es eines cleveren Grunddesigns und weiterer begleitender Maßnahmen wie die Reduktion von Verpackungsmaterialien. Ein immer wichtiger werdender Baustein bei „eco“-Produkten ist auf alle Fälle der Einsatz von PCR-Kunststoffen. MGG-Polymers will dabei auf die Pionierleistungen der vergangenen Jahre aufbauen und den Weg konsequent fortsetzen. Geschäftsführer Slijkhuis ist überzeugt: „Gemeinsam mit den Herstellern können wir viel erreichen. Wir haben gesehen, dass sich mit unseren recycelten Kunststoffen erstklassige Produkte herstellen lassen.“