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August 09, 2021

Natur-, Klima- und Umweltschutz wird in der Müller-Guttenbrunn Gruppe jeden Tag aufs Neue gelebt. Das beweist der Recycling-Pionier einmal mehr: Diesmal mit mehreren klaren Zeichen für die Bienen.

Emsig wie die Bienen, heißt es gerne. Damit haben die Bienen auf jeden Fall etwas mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Müller-Guttenbrunn Gruppe und ihren Tochterfirmen gemeinsam. Während sich die einen also emsig darum bemühen, aus Nektar Honig zu machen und dabei unzählige Pflanzen bestäuben, kümmern sich die anderen emsig darum, aus Altmaterialien neue Rohstoffe zu produzieren.

Beides ist wichtig, allerdings haben es die Bienen in den letzten Jahren zusehends schwerer: Monokulturen, Parasiten, Pestizide und der Klimawandel setzen den Bienen derart zu, sodass das Bienensterben immer erschreckendere Ausmaße annimmt. „Wenn die Bienen sterben, ist das ein Problem, das uns Menschen nicht kaltlassen kann“, ist Christian Müller-Guttenbrunn alarmiert. „Die Bienen zeichnen schließlich für 85 % aller Blütenbestäubungen verantwortlich. Damit bildet sie die Grundlage für einen Großteil unserer Nahrung!“

Renaturierte Bienenoasen

Weil man sich bei Müller-Guttenbrunn der großen Bedeutung der Bienen bewusst ist, hat man nun Bienenpatenschaften übernommen. Mit dem Verein Biene Wienerwald werden so Agrarflächen gekauft, die zu natürlichen Lebensräumen der Bienen renaturiert werden. Diese Bienenoasen dienen neben der typischen Honigbiene auch Wildbienen und allen übrigen bestäubenden Insekten als Zuflucht.

Nützlingswiesen am Betriebsgelände

Doch nicht nur im Wienerwald setzt man ein Zeichen – auch vor der eigenen Tür im Mostviertel, direkt auf dem Werksgelände von MGG Metran. Dort hat man vor kurzem heimische Beerensträucher gepflanzt. Diese sollen in erster Linie Nahrungsquelle für die Vogelpopulation sein, werden aber bestimmt auch von den Bienen genutzt. Eine weitere Initiative – diesmal mit Hauptaugenmerk auf die Biene und andere Nützlinge – soll im Herbst folgen, wie MGG Metran-Geschäftsführer Gunther Panowitz verrät: „Wir möchten auf allen Zwischenräumen auf unserem Areal Nützlingswiesen etablieren. Die Samen für 500 m² Fläche liegen bereit – jetzt müssen wir aufgrund der Hitze aber noch mit der Umsetzung warten. Mit Thomas Wiesflecker haben wir einen fähigen Gärtner in unseren Reihen, der diese Nützlingswiesen zum Leben erwecken wird. Ich freue mich jedenfalls bereits darauf, wenn die Bienen bei uns noch lauter summen.“ Bereits jetzt kann man auf den begrünten Versickerungsflächen Bienen und Hummeln fliegen sehen – mit den blühenden Oasen werden es in Zukunft bestimmt noch mehr werden.